Mönchengladbach ist mindestens einen Ausflug wert

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin wählte den Hugo Junkers Hangar für den Start seiner Tourismusreise durch NRW. Ein Ort der viele Menschen für einen Tagesausflug anzieht. Gerade Kurztrips haben laut Duin dabei für den Tourismus in NRW eine immer größer werdende Bedeutung.

Historische Gebäude wie das Rathaus Abtei, der Borussia-Park  oder eine renommierte Kultureinrichtung wie das Museum Abteiberg, all das sind sicherlich touristisch attraktive Ziele. Doch den Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin hat es an den Rand der Stadt gezogen. Dieser gestaltet sich in diesem Fall mit dem Hugo Junkers Hangar am Flughafen Mönchengladbach aber mindestens genauso anziehend.

Dort gab es für NRW-Wirtschaftsminister Duin auch direkt die Möglichkeit sehr Angenehmes mit dem Nützlichen zu verbinden. So hat er diesen Ort als Auftakt für seine Tourismusreise durch NRW gewählt und er konnte etwas machen, wo sicherlich viele Herzen von Technikfans höher schlagen, nämlich einmal im Cockpit einer Ju 52 am Steuer sitzen.

Denn eine der letzten flugfähigen JU 52/3m mit der Kennung HB-HOY wird  im Hangar präsentiert. Der Hangar selber wurde über das NRW-EU-Ziel2-Programm im Wettbewerb „Erlebnis.NRW“ gefördert wurde, hat sich dabei als Event-Location und Tagungsort über die Region hinaus fest etabliert.

Begrüßt wurde Duin dabei unter anderem von Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach Michael Schroeren. Schroeren machte deutlich, dass auch für Mönchengladbach der Tourismus ein immer wichtiger werdender Faktor sei: „Die Übernachtungszahlen steigen stetig an und wie arbeiten auch mit unseren Nachbarn Krefeld, Heinsberg, Viersen und dem Rhein Kreis Neuss, daran das Label „Niederrhein“ in diesem Bereich zu stärken und weiter zu etablieren.“ Eine Kooperation, die Duin sehr begrüßt und er machte dabei deutlich, dass es nicht hauptsächlich nur um Menschen gehe, die direkt mehrere Wochen für einen Besuch aufbringen: „Immer mehr Menschen gerade auch hier in NRW nutzen ihre Freizeit für kurze Ausflüge oder einen kurzen Aufenthalt. Gerade NRW und Gegenden wie der Niederrhein haben dabei sehr viel Abwechslung zu bieten.“

Für so einen Tagesausflug eignet sich auch bestens der Hugo Junkers Hangar, was David Bongartz, der Geschäftsführer der Event-Hangar Mönchengladbach GmbH nur bestätigen kann: „Hier finden Abibälle statt und Dax- Unternehmen sind mit ihren Veranstaltungen hier vertreten. So kommen Menschen aus Mönchengladbach genauso hierhin wie aus der ganzen Welt. Und der Förderverein des Flughafens präsentiert von Mai bis September jeweils an jedem letzten Sonntag des Monats hier andere Oldtimer - Flugzeuge. Und da kommen schon einmal bis zu 5.000 Besucher an einem Sonntag hierhin.“

Das Projekt, aus dem der Hugo Junkers Hangar hervor gegangen ist, basiert auf dem Wettbewerbsbeitrag "Die letzte Landung der Ju 52", der im Jahr 2010 als eines der Gewinnerprojekte aus dem Förderwettbewerb "Erlebnis.NRW" hervorging. Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach hatte an diesem Wettbewerb teilgenommen. Das eigens zur Durchführung des Projekts gegründete städtische Tochterunternehmen, die Event-Hangar Mönchengladbach GmbH (100-prozentige Tochterunternehmen der EWMG-Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach GmbH), erhielt im Jahr 2012 die Zusage für eine öffentliche Förderung mit EU- und Landesmitteln. Durch den Bau des Hangars erfährt Hugo Junkers, Ehrenbürger der Stadt Rheydt, in Mönchengladbach eine besondere Würdigung. Die Stadt ehrt, verbunden mit einer erfolgreichen wirtschaftlich nachhaltigen Nutzung, einen ihrer größten Söhne und präsentiert im Hugo Junkers Hangar lebendige Flugzeug- und Technikgeschichte.

Von der Faszination für den Pionier und Sohn der Stadt Hugo Junkers hat sich Duin auf jeden Fall anstecken lassen. Seine Reise wird den Minister jetzt noch an ganz andere Orte in NRW führen wie Museen oder in die Tropfsteinhöhle in Attendorn. Der Besuch mit der Auftaktveranstaltung zur Tourismusreise im Hugo Junkers Hangar war dabei nicht der erste des Ministers hier in Mönchengladbach, doch er geht sehr stark davon aus, dass es auch nicht der letzte war, wie für viele Menschen, die in NRW touristisch attraktive Ziele suchen.

Zurück

Nachrichten-Archiv

  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5